
Während die traditionelle Thaimassage eher aktiv und energetisch ist, zielt die Aromaölmassage auf eine tiefe körperliche und seelische Entspannung ab. Sie verbindet klassische Massagegriffe mit der heilenden Kraft ätherischer Düfte.
1. Die Durchführungsweise: Fließend und Sanft
Im Gegensatz zur traditionellen Variante wird hier direkt auf der Haut gearbeitet.
- Vorbereitung: Die Massage findet meist auf einer weichen Massageliege statt. Da Öl verwendet wird, entkleidet man sich bis auf den Slip (oft wird ein Einmalslip bereitgestellt) und wird mit Handtüchern abgedeckt.
- Technik: Der Masseur nutzt lange, fließende Streichbewegungen, Knetungen und sanften Druck mit den Handflächen und Unterarmen.
- Aromatherapie: Vor Beginn wählen Sie oft ein spezielles Öl (z. B. Lavendel zur Beruhigung, Lemongrass zur Erfrischung oder Jasmin zur Stimmungsaufhellung). Die Öle pflegen die Haut und wirken über den Geruchssinn direkt auf das Nervensystem.
2. Ist die Massage schmerzhaft?
In der Regel ist die Aromaölmassage nicht schmerzhaft. Sie ist darauf ausgelegt, Stress abzubauen und Verspannungen sanft zu lösen.
- Intensität: Der Druck ist deutlich geringer als bei der traditionellen Thaimassage.
- Tipp: Wenn Sie dennoch merken, dass eine Stelle besonders empfindlich ist, geben Sie dem Personal Bescheid. Die Massage soll sich durchgehend angenehm anfühlen.
3. Nachwirkungen und Regeneration
Die Aromaölmassage ist sehr schonend für das Gewebe.
- Körpergefühl: Man fühlt sich danach meist „leicht“ und sehr entspannt. Muskelkater tritt hier extrem selten auf.
- Hautpflege: Das Öl zieht während der Massage ein. Tipp: Lassen Sie das hochwertige Öl nach der Massage noch einige Zeit auf der Haut einwirken, bevor Sie duschen, damit die pflegenden Stoffe voll entfaltet werden können.
- Trinken: Auch hier gilt: Trinken Sie danach ein Glas Wasser oder Tee, um den Kreislauf sanft zu unterstützen.
4. Die optimale Dauer: 60, 90 oder 120 Minuten?
Da die Aromaölmassage vom langsamen Fluss lebt, spielt die Zeit eine große Rolle für den Entspannungseffekt:
| Dauer | Fokus | Empfehlung |
| 60 Minuten | Standard | Ausreichend für eine klassische Ganzkörperentspannung, wenn man wenig Zeit hat. |
| 90 Minuten | Ideal | Die beste Wahl. Es bleibt genug Zeit, um auch Hände, Füße und den Kopfbereich intensiv einzubeziehen, ohne dass der Masseur eilen muss. |
| 120 Minuten | Luxus | Perfekt für einen kompletten „Reset“. Ideal, um bei hohem Stresslevel komplett abzuschalten. |
5. Wichtige Sicherheitshinweise
Auch wenn diese Massage sanfter ist, gibt es wichtige Punkte zu beachten:
- Allergien: Informieren Sie das Studio unbedingt vorab über Allergien oder Hautempfindlichkeiten, damit ein verträgliches Basisöl (wie Mandel- oder Kokosöl) ohne reizende Zusätze verwendet wird.
- Gesundheitszustand: Bei Fieber, infektiösen Hauterkrankungen oder akuten Entzündungen sollte auf eine Massage verzichtet werden.
- Schwangerschaft: Ätherische Öle können eine starke Wirkung haben. Schwangere sollten dies immer angeben, da bestimmte Öle (z. B. Zimt oder Nelke) wehenfördernd wirken können.
- Sonne: Manche Aromaöle (besonders Zitrusdüfte) machen die Haut lichtempfindlich. Vermeiden Sie nach der Massage für einige Stunden direktes Sonnenlicht oder Solariumbesuche.
Tipp für den Vergleich: Wenn Sie Blockaden lösen und gedehnt werden wollen, wählen Sie die Traditionelle Thaimassage. Wenn Sie abschalten, den Duft genießen und Ihre Haut pflegen möchten, ist die Aromaölmassage die richtige Wahl.
No responses yet